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*Pöck*


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Nun wird Kamerad Henrik sicherlich vor lachen einen Vollrun nicht mehr hören, aber der *Pöck* ist nicht nur psychologisch ein wesentlicher Vorteil! Nun zum Thema: Ich denke, bei den meisten von uns, sofern sie zu zweit sind, ist es so, dass einer mit dem Boot den Köder raus fährt und der zweite Mann am Ufer derweil die Rute hält. Das halte ich auch für sinnvoll und praktisch. Beim Ablegen allerdings bestehen verschiedene Möglichkeiten. Man kann den Köder über dem Futterplatz einfach fallen lassen, doch ich plädiere für eine andere Methode.

Meine Vorliebe für verkrautete Stellen ist bekannt und deshalb lasse ich den Köder nach Erreichen der Stelle nur behutsam zum Boden herab, ohne die Montage hier bereits im Kraut zu verheddern. Die Hauptschnur halte ich weiterhin zwischen den Fingern. Ist der Gewässergrund erreicht, schlägt das Blei auf und erzeugt auf hartem Untergrund und bei entsprechendem Bleigewicht ein fühlbares - natürlich nicht hörbares - *Pöck*. Für mich ist dies die Gewissheit, dass meine Montage nicht auf einem Grasteppich liegt, sondern frei und sauber neben den hochwachsenden Krautpflanzen präsentiert wird. Dann verschiebe ich das Blei noch ein wenig, um nicht zu riskieren, dass mein Blei ausgerechnet auf dem Boilie zu liegen kommt. Wer denkt schon daran?

Einziger Schwachpunkt dieser Methode ist der Zeitaufwand beim Ablegen. Sollte entsprechende Strömung oder Wind herrschen, so wird es schwierig die Stelle beim Köderabsenken zu halten. Weitere Versuche diesen Vorgang zu optimieren, werden in Zukunft von mir vorgenommen - Vorschläge dazu nehme ich gern an.

Thomas (Oktober 2001)


 
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