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Jahreszeit


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Gern fische ich in den wärmeren Jahreszeiten im oberen Drittel der Gewässermaximaltiefe. Hierbei habe ich mich auf die Suche nach harten Bodenstellen (Kies, Sand, Ton, Lehm, Muscheln) mit gegebenenfalls üppigem Pflanzenbewuchs konzentriert, jedoch immer unter Beobachtung mit Echolot, Handlot oder Sichtung von Großfischen (im Schilf. etc.). Sicherlich bedarf diese Localization, die sich größtenteils unter Wasser abspielt, enorm viel Zeit, doch hier ist auch der Lebensraum unserer Zielfische. Gerade verkrautete Stellen geben dem Karpfen Deckung und Schutz. Selten fing ich Fische auf strukturlosem Grund - Sandbänke sind die Ausnahme. Doch vielleicht sehen Eure Erfahrungen in diesem Punkt anders aus.

Für die kältere Jahreszeit gilt annähernd das Gleiche. Nur gehe ich hier schrittweise in tiefere Gewässerzonen, dem Krautrückgang folgend. Ich denke, dass ein sehr dichter Pflanzenbewuchs warmes Wasser (gerade in den Herbstmonaten) besser speichern kann. Deshalb werden hier die Nahrungsgrundlagen des Karpfens üppiger sein als im bereits kalt durchmischten Flachwasser. Dabei ist es für mich nicht maßgeblich, ob das Kraut noch in 2 Metern Wassertiefe steht oder erst bei 5 Metern. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass im Kraut wesentlich mehr Nahrung vorkommt als auf purem Sand.

Thomas (Oktober 2001)


 
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